Sonntag, 3. April 2016

Ein Nachzügler meldet sich zu Wort - Der erste Nischenseitenreport nach einer Woche




1.Woche 26.03. bis 03. April 2016 ist geschafft…das Gerüst steht.

Ich hatte es vorausgesehen und so war es für mich auch nicht verwunderlich, dass die erste Woche meiner Teilnahme an der Nischenseiten-Challenge dann doch etwas anstrengender wurde. „Aber ich wollte das ja so…  Aber zurückblickend bin ich auch stolz auf das, was ich jetzt in den letzten Tagen geschafft habe. Zum Glück hatte ich die kleinen Erfahrungen aus den missglückten Installationsversuchen der letzten Challenge, so dass ich diesmal davon verschont geblieben bin. Was ich alles in dieser einen Woche gemacht habe und ob ich eigentlich überhaupt noch Lust habe, weiter zu machen, das lest ihr heute in meinem ersten Resümee.

Was habe ich in dieser Woche alles geschafft?


Finden einer geeigneten Nische


Für uns Nischenseitenbetreiber ist diese Aufgabe wohl die schwierigste überhaupt, denn sie kann ohne weiteres darüber entscheiden, ob eine Nischenseite ranken wird oder nicht. Aber ich würde aus dem eigenen Erfahren und aus zahlreichen workshops, die ich verfolgt habe, heraus sagen: Es lohnt sich nicht zwei Wochen über eine Nische nachzudenken, diese immer wieder zu verwerfen und dann nach zwei Wochen festzustellen, dass es doch vielleicht noch einige Keywords gibt, die deutlich bessere Zahlen aufweisen.

Manchmal ist es auch ganz gut, auf seinen Bauch zu hören und nach ein paar grundsätzlichen Prüfungen eine Entscheidung zu fällen. Am Ende war es mehr eine Zufallsauswahl, die ich getroffen habe. Ihr sah meine "Nische" bei einem Bekannten und fand den Artikel sehr interessant. Plötzlich waren alle vorhergehenden Überlegungen auf "Platz zwei" und ich schaute, was meine neue Idee für Ergebnisse erzielen könnte.


Als Grundsätze rate ich Euch dabei zu folgender Prüfung:




Welche Themen könnte ich aufgreifen und bringen mir Einnahmen und meinen Lesern einen Mehrwert?

Hierzu habe ich mein Lieblingspartnerprogramm Amazon genommen, das eine unendliche Liste an Rubriken und Angeboten aufweist. Nicht zuletzt gehört Amazon in Deutschland inzwischen schon zur Spitze der Versandhäuser und wird diese TOP-Position sicherlich auch immer weiter ausbauen.
Auf der Amazon-Kundenseite kann sich jeder Nutzer alle Verkaufsrubriken anschauen und sieht dann auch gleich, welchem Oberbegriff sein möglicher Nischenartikel zugeordnet wird. 
Dies bedingt dann später auch die mögliche Provision, die ihr als Partner von Amazon erhalten werdet.

Dort habe ich mir angeschaut, wie die Provisionen aussehen, die sich nach Rubriken unterscheiden. Alle Provisionen unter 5 Prozent sind dabei für mich weggefallen. 
Das sind zum Beispiel Fernseher, Computer, Tablets, Handys, Elektrogroßgeräte. Natürlich ist das jetzt keine "gilt-immer-und -für-jeden"-Empfehlung, sondern ich habe diese Entscheidung einfach für mich getroffen. 
Ohne weiteres kann es natürlich möglich sein, dass ein anderer Nischenseitenbetreiber mit einer geringeren Marge einsteigt. Vielleicht magst du uns erzählen, wo du für dich persönlich deine Grenze gezogen hast oder vielleicht sogar doch lieber froh bist, wenn überhaupt etwas auf das Partnerkonto eingeht.

Warum ich erst über fünf Prozent einsteige?


Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass ich sicherlich nicht so viele Käufer haben werde. Also musste ich von der Verkaufstheorie „die Masse macht`s“ abweichen. Die zehn Prozent-Rubrik wie zum Beispiel Rucksäcke oder Koffer klingt verlockend, jedoch ist die Konkurrenz so stark, dass ich wohl keinen Fuß auf den Boden setzen kann.

Also habe ich mich diesmal für das Segment „Sport, Freizeit, Baumarkt, Küche und Haushalt“ entschieden, das mit fünf Prozent einen guten Schnitt bietet und bei meiner ersten Hochrechnung jetzt nach einer Woche sind pro Kauf zwischen 2,50 Euro und 5 Euro als Provisionsvergütung möglich. 
Ich denke: das passt.

Anschließend bin ich das Sortiment bei amazon durchgegangen und habe mir meine Begriffe für mögliche Nischenthemen aufgeschrieben.

Eine ausreichende Anzahl an Suchanfragen im Monat muss schon vorhanden sein, damit es sich überhaupt lohnt, ein Thema aufzugreifen.






Was nützt es euch, wenn ihr ein Thema hat, für das sich kein Mensch interessiert?
Ich weiß, dass es dazu auch andere Auffassungen gibt. Mich interessiert hierzu gerne eure persönliche Meinung und/oder sogar eure eigenen Erfahrungen. Also habe ich den google-keyword-planer genutzt, um die Begriffe, die ich durch Amazon gesammelt hatte, nun auszuwerten. Das waren schon mehr als fünfzig verschiedene Ideen, die ich jetzt nicht alle gleich verwerfe…wer weiß, vielleicht kann ich sie für eine kommende Nischenseite nutzen.

  • Ich habe als Mindestmaß 10.000 Anfragen pro Monat genommen. Alle Keywords, die unter diesem Wert lagen, sind herausgefallen und haben den Recall diesmal nicht erreicht. Mein letztes und ausgewähltes Keyword punktet dabei mit 14.800 Suchanfragen.

  • Ich habe als adword-Preis einen Wert von mindestens 1,00 Euro und bin bei meinem Keyword, das sich dann in der domain wiederfindet, bei 1,54 Euro gelandet. Ich denke, das ist ein sehr ansprechender Betrag.

  • Dann habe ich mit dem Keywordplaner geprüft, welche Longtail-Keyword-Chancen mir geboten werden und das sah ebenfalls sehr gut aus. Die Liste enthält über 750 verschiedene Keywords. Damit dürfte ich erst einmal eine ganze Weile auskommen.
    Damit hatte ich meine Nische xxx gefunden, die ich am 27. März 2016 registriert habe und die ich kommende Woche bekannt geben werde. Somit könnt Ihr dann live die Entwicklungsphasen meiner Nischenseite mitverfolgen.

Suche nach einem geeigneten Webhoster


Ich habe zahlreiche Angebote auf dem deutschen Markt verglichen, die sich teilweise bezüglich des Preises und der Leistung sehr unterscheiden.

Mein Anforderungsprofil lautet:
  • Eine de-Domain inklusive
  • Unbegrenzter Traffic
  • Mindestens 5 GB webspace
  • Mindestens 1 MySQL Datenbank (wird für wordpress benötigt)
  • Guter und schneller Kundenservice
  • Jahrespreis unter 30 Euro

Zum Schluss bin ich dann bei flatbooster.com gelandet - kostenlos im 1. Jahr !!!!
http://flatbooster.com/de/pid/ZDJWaU1UTXdNREV4
affiliate-link*


Das Besondere hier für alle „Malprobieren-Nischenseiten-Teilnehmer“:

Das erste Jahr ist kostenfrei*nur 6 Euro Domaingebühr fallen an – und wenn es nicht gefällt, kann man sich im Dashboard seinen Accounts mit einem Klick von flatbooster innerhalb dieser ersten zwölf Monate wieder trennen. 1 Jahr gratis - im Folgejahr inkl. Domain 21,00 Euro - auch verträglich.
Ich nenne das mal einen Deal, der fair ist.

Registrierung einer passenden Domain


Bei flatbooster habe ich eine passende Domain am 27.03.2016 innerhalb von zwei Minuten registriert. Ich habe auf die Uhr geschaut: genau zwei Minuten hat es gedauert.

Aber wie sollte meine domain lauten? 
Schwieriges Thema und wohl auch etwas „Bauchsache“.
Ich wollte keine unendlich lange domain, kein xxx-test.de und auch keinen xxx-vergleich.de, weil ich wohl kaum die Möglichkeit habe, alle meine Nischengeräte zu testen.

Also habe ich mich für xxx4you.de entschieden und hatte Glück, die domain war frei und die Möglichkeit zur Registrierung gegeben.

Installation von Wordpress


Nachdem ich meinen 6-Euro-Jahres-Account bei flatbooster registriert hatte, habe ich die neueste Wordpress-Version herunter geladen und mittels FTP-Filezilla auf den flatbooster-service hoch geladen. Das dauert schon ein paar Minuten und man kann sich dabei gut eine Tasse Kaffee machen.



Die Installation von wordpress war wirklich sehr einfach und dürfte auch einem ganz neuen Nutzer leicht gelingen. 

Der schwierigste Schritt war ausschließlich die Bearbeitung der wp-config.php, aber auch dies ist kein Zauberwerk:





  • Öffne die Datei wp-config-sample.php mit einem einfachen Texteditor (Notepad, Windows-Editor) und füge die erforderlichen Datenbankdaten und die Sicherheitsschlüssel ein. Diese bekommst Du auf deiner Providerseite angezeigt, nachdem du die SQL-Datenbank aktiviert hast und wie man die Sicherheitsschlüssel herstellt, liest du in der Anweisung innerhalb der Datei wp-config.php.  



  • ACHTUNG: geänderte Datei ZWINGEND als ANSI speichern, sonst gibt es später eine Fehlermeldung.







  • Diese Datei musst du dann unter dem Namen wp-config.php abspeichern und alle Dateien auf deinen Server, beim mir eben flatbooster, übertragen.







  • Dann startest Du die einfache und fast automatisierte Installation von wordpress, indem du in deinem Browser die Seite install.php aufrufst: zum Beispiel http://www.example.org/html/wp-admin/install.php (es muss nicht zwingend "html" lauten).







  • Merke dir unbedingt das Passwort, welches du bei der Installation erstellst und nutzt.










  • Installation des themes und von Plugins


    Nachdem wordpress auf dem Server lief und ich mich in das dashboard einloggen konnte, habe ich ein theme installiert, mit dem ich schon längere Zeit arbeite und das mir von seinen Möglichkeiten sehr gefällt. HUEMAN nennt es sich und ist jetzt ungefähr zwei Jahre kostenfrei auf dem Markt. Ob ich dabei bleibe, wird sich sehr zeitnah entscheiden.

    WordPress ist nicht nur kostenlos, sondern darüber hinaus auch ein sehr flexibles Programm. Aber es ist wirklich so, dass erst Plugins dabei helfen, nützliche Features in eure Nischenwebsite einzubauen und nutzbringend zu verwenden.

    Danach ging es für mich also an das Werk die wichtigsten Plugins zu installieren und auf einige solltet ihr wirklich nicht verzichten. Ich habe in dieser Woche folgende Plugins installiert:

    WordPress SEO by Yoast – mit einfachen Mitteln für SEO nutzbar
    WP Product Review - kleines „Spielzeug“ für eure Amazon-Angebote
    Limit Login Attempts – extrem wichtiges Plugin !! (unten mehr dazu)
    tablePress – zum Erstellen einfacher, übersichtlicher Tabellen


    WP-Memory-Usage – gibt mir Auskunft über die PHP-Memory-Auslastung
    SI CAPTCHA Anti-Spam – sehr hilfreich und verstärkt die Sicherheit.
    AmazonSimpleAdmin - ein must-have für das Amazon-Partnerprogramm.
    Wp Cookie Choice – sobald ihr google-adsense einsetzt ein MUSS.
    WP Fastest Cache – beschleunigt den Seitenaufbau, was für das google-Ranking wichtig ist.


    Damit hat man bereits ein wunderbares Grundgerüst für seine zukünftige Nischenseite und auch einiges für die Sicherheit seiner neuen Internetseite getan.

    Das Thema Sicherheit solltet ihr auf gar keinen Fall außer Acht lassen. Ich spreche da aus leidlicher Erfahrung. Bei meiner letzten Nischenseitenteilnahme hatten Unbekannte es nach der vier Wochen geschafft, in mein System einzudringen und sämtliche files zu zerstören und ihre Werbung für blaue Tabletten aufzuspielen.

    Und ich hatte verkehrt gemacht, was man verkehrt machen konnte: nicht ausreichende, tägliche Backups und keinen ausreichenden Schutz vor unberechtigtem Zugang. Nur ein Passwort bei Wordpress reicht nun einmal leider nicht mehr aus.

    Noch ein Tipp zur Sicherheit, den ich auch heute umgesetzt habe:


    Um sich in Euren Administrationsbereich Eures WordPress-Accounts einzuloggen, ist die Kombination aus Benutzernamen und einem Passwort erforderlich. Damit erzähle ich denjenigen, die Erfahrung mit Wordpress haben nichts Neues.
    Leider ändern viele diesen vor eingestellten Benutzernamen nicht und bleiben so beim Standardbenutzername „admin“.

    Diesen Benutzernamen kennt jeder Wordpressnutzer und noch schlimmer: jeder boot.
    Falls ein boot im Vorfeld vielleicht sogar den Benutzernamen »erraten« kann (weil er wie Eure Nischenseite heißt), benötigt er im Anschluss nur das korrekte Passwort.

    Insgesamt erleichtert das in der zeitlichen Folge ein erfolgreiches Eindringen in Euren sehr sensiblen Administrationsbereich, den ihr euch nicht aus der Hand nehmen lassen solltet.

    Wer Euren Admin-Bereich besitzt, kann mit der Seite machen, was er will…ja, auch die Seite im Bruchteil einer Minute verschwinden lassen.
    Also: Euren Benutzernamen unbedingt gleich zu Beginn Eurer Arbeit an der Webseite ändern.





    Gestaltung des Layouts


    Der letzte Schritt war die Gestaltung des Layouts meiner Nischenseiten. Hier habe ich mich an die in HUEMAN integrierten Widgets gemacht und auch die Farben meiner Seite ausgewählt. Ändern kann ich das zukünftig in wordpress mit wenigen Handgriffen. Entschieden habe ich mich für ein kontrastreiches blau/weiß, das ich als angemessen zum Nischenseitenthema empfinde.

    Letzter Handgriff an meinem Layout war die Gestaltung eines passenden Headers, der den Leser anspricht und auf meiner Seite behält. Ihn also vielleicht sogar dazu verführt, etwas zu kaufen. Der Header besteht aus dem Domain-Namen und zweier Fotos und verläuft über die ganze Seite.

    Im Text zur Lesbarkeit in der mobilen Version (also zum Beispiel auf einem Handy) macht sich der Header sehr gut.

    Stunden, Einnahmen und Ausgaben

    Mit zehn Stunden war ich in dieser Woche doch sehr ausgelastet.
    Im Schwerpunkt war dies die Zeit, die ich für die Analyse meiner möglichen Nischenseite benötigt habe.


    In der kommenden Woche geht es dann unter anderem um den Content und dann werde ich auch die Domainbezeichnung bekanntgeben.


    investierte Stunden (Woche/Insgesamt) 10 Stunden10 Stunden
    Ausgaben (Woche/Insgesamt) 6,00 Euro6,00 Euro
    Einnahmen (Woche/Insgesamt) 0,- Euro0,- Euro

    Die obligatorische Übersicht nach einer Woche Nischenseiten-Challenge 2016:


    - Die Besucherzahlen sind noch unbekannt, weil ich erst heute den Google-Analytics-Zähler in der Folge der Content-Erstellung auf meinen Seiten einbauen werde.
    - Die 6,00 Euro Ausgaben sind die jährlichen Kosten für den flatbooster-Account und meine Domain-Registrierung*.


    Für die erste Woche bin ich begeistert und werde nun damit beginnen…


    + die Gestaltung der Webseite fortzuführen und

    + Content zu erstellen. Ich glaube, dass ich in dieser Woche bis zu zehn Seiten und 
       Beiträge erstellen und veröffentlichen werde. Verbunden mit dem Erstellen des Contents 
       wird die

    + Einbindung von VG-Zählmarken und

    + Einbindung der jeweiligen Trackingcodes für Google-Analytics sein.

    In einer Woche also mehr von meiner Nischenseiten auf dem Weg zum Erfolg...
    Euer joergmichael









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