Freitag, 19. Februar 2016

Meine Teilnahme an der Challenge 2016

auf dem Weg zum Ziel...











Hallo,

ich bin seit zwei Jahren in der „Nischenseiten-Szene“ dabei und paddle gerade noch im Nichtschwimmerbecken herum. Würde aber gerne irgendwann einmal meinen Freischwimmer machen und auf`s weite Meer hinaus…


Wie in den Jahren zuvor hat Peer Wandiger auch in diesem Jahr zur Nischenseiten-Challenge aufgerufen. Dieser Wettkampf unter den Nischenseiten folgt bestimmten Regeln, die ich besonders interessant finde und als faire Herausforderung ansehe. Gleichzeitig betrachte ich diese Challenge für mich mehr als „Übungsbecken“ zum Frei- oder sogar Fahrtenschwimmer.
Hier darf man noch deftige Fehler machen, ohne gleich unter zu gehen und ganz viel Wasser zu schlucken.

Alles fing 2014 an


Im Jahr 2014 habe ich die Nischenseiten-Challenge von Peer Wandiger aus dem Beobachter-Modus verfolgt und mir angeschaut, was die zahlreichen Teilnehmer, die mehr oder weniger bis zum Ende durchgehalten haben, auf die Beine gestellt haben.


Und ich war von dieser Thematik sofort erfasst und begeistert.

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2015 das erste Mal dabei


wlan-hotspot TestseiteIm vergangenen Jahr habe ich nun zum ersten Mal als Teilnehmer die dreizehn Wochen der Challenge mit meiner Nischenseite http://wlan-hotspot.bplaced.de begleitet und … ja bis zum Ende durchgehalten :-) Meine statistischen Ergebnisse und die Einzelberichte nach jeder Woche findest Du in meinem blog auf meiner Nischenseite. Am Ende der Challenge bin ich tatsächlich mit einem finanziellen Plus aus der Challenge herausgekommen.
Das Ranking der Seite an sich ist nicht gerade optimal. Liegt aber sicherlich auch an dem Umstand, dass es sich um eine subdomain von bplaced.net handelt.
Das ist dann eben ein kleiner Nachteil, wenn man für Webspace kein Geld ausgeben möchte, um das Ziel der Challenge zu erreichen, das man sich selbst gesetzt hatte.


Ziel der Challenge 2015 war es, keinen einzigen Cent für die Nischenseite auszugeben:  



das sollte für mich also heißen:

 keine Providergebühren
keine Domaingebühren
 keinen gekauften Content
  nur kostenlose Plugins
     
 keine professionellen und
     keine kostenpflichtigen Analysetools



und es funktioniert: ich habe es tatsächlich über die bisherigen zwölf Monate durchgehalten (und es wird dabei jetzt auch zukünftig bleiben) und keinen Cent für meine Nischenseite ausgegeben. Der Webaccount bleibt weiterhin kostenfrei und der Content wurde und wird weiterhin durch mich persönlich erstellt.
Ob es sich dennoch vielleicht doch lohnt, bezahlten Content auf seiner Nischenseite zu veröffentlichen, darüber werde ich während der Challenge in einem Blogbeitrag ausführlich berichten und dabei verschiedene Content-Anbieter vorstellen.
Befürchtungen, man könne mit einem kostenfreien Webspace überhaupt keine "Schnitte bei Google machen" haben sich nicht bestätigt. Es hat nur länger gedauert, aber die Seite rankt zumindest bei Google und anderen Suchmaschinen und die Subdomain (die sich durch den kostenfreien Account bei bplaced ergibt) war einem Ranking nach meiner Meinung nicht hinderlich, auch wenn first-place nicht gearantiert ist.



Reich geworden bin ich nicht, aber...


In der vergleichenden Übersicht von Peer habe ich sogar beim finanziellen Gesamtergebnis einen mittleren Platz erreicht, was ich eigentlich nicht für möglich gehalten hätte, da meine Einnahmen nach dreizehn Wochen nicht wirklich überragend waren.
Aber eben auch meine Ausgaben waren auf „null“ geblieben. Einige Teilnehmer hatten nämlich schon zu Beginn der Challenge wirklich viel Geld in die Hand genommen und Software oder Content gekauft, was nach dreizehn Wochen meistens erst einmal zu einem kräftigen Minus führt, weil die Einnahmen erfahrungsgemäß sogar erst Wochen nach Ende der Challenge beginnen.
Hierzu wurde die Thematik „Financial-Fairplay“ an anderer Stelle von Teilnehmern der Challenge gelegentlich auch zum Thema gemacht. Darüber kann man sicherlich ausdauernd streiten.

Für wen ist die Nischenseiten-Challenge etwas?


Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich bewerten soll, für wen die Challenge eigentlich gedacht ist.
Nur für den Anfänger, der sich erstmalig an die Nischenseite heran macht?
Oder für den wordpress-Auskenner, der nur noch ein paar Ausbesserungen an seinem System austesten möchte oder der Vollprofi, der als SEO-Kenner und –Spezialist eine Möglichkeit findet, sein professionelles Geschäft einer größeren Leserzahl bekannt zu machen?


Schwierig. Was glaubst Du, wen sollte Peer`s Nischenseiten-Challenge ansprechen – wer ist die Zielgruppe?

Nach der Challenge 2015 war noch lange nicht Schluss


Nachdem die Challenge im Sommer 2015 beendet war, habe ich mich im Oktober an eine neue Nischenseite außerhalb der Challenge gemacht und die Seite http://www.heckenscherekaufen.de erstellt, die zwischenzeitlich wirklich gute Besucherzahlen hat.


Und so freue ich mich auch in diesem Jahr mit einer neuen Nischenseite dabei zu sein, eine neue Domain zu starten und wieder einmal mein Glück zu versuchen. Urlaubsbedingt werde ich allerdings erst Anfang April zur Challenge dazu stoßen. Das hat zur Folge, dass ich in der ersten Woche doch etwas fleißiger sein muss, um ungefähr auf den Aktivitätenstand der anderen Teilnehmer zu kommen. Aber für die Startphase ist das OK.
Denn ansonsten will ich das eigentlich so handhaben, wie ich es mit meinen beiden bestehenden Nischenseiten http://wlan-hotspot.bplaced.net und http://www.heckenscherekaufen.de gehandhabt habe: Fertigstellen und wie einen guten Wein „ruhen lassen“.

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Kann man mit Nischenseiten reich werden?


Bei Nischenseiten ist es wie mit dem Aktienhandel. Altmeister Kostolani soll irgendwann einmal sinngemäß gesagt haben: Aktien kaufen und dann schlafen legen und nach ein paar Jahren sind sie reich. OK, das ist vielleicht etwas blauäugig in der heutigen Zeit, wenn man sich den Aktienmarkt und die Aktiengesellschaften anschaut.


Aber man darf Kostolani nicht so kurz zitieren. Er spricht von Qualitätsaktien.
So sollte man sich also auch bei seiner Nischenseite um Qualität bemühen. Ich werde es jedenfalls nach bestem Wissen und Gewissen versuchen.

Ja, man kann Geld im Internet verdienen. 

Wer aber auf Slogans wie "Wie Sie mit Amazon zwischen 3.000 und 10.000 Euro passives Einkommen generieren, ortsunabhängig leben und reich werden..."  oder "Erfolgreich Geld verdienen im Internet: ... * 3 Stunden* 300 Euro: Ohne Vorkenntnisse" den großen Reibach erhofft, der geht etwas blauäugig an das System "Geld verdienen im Internet" heran. Der Weg ist steinig...


joergmichael




Kommentare:

  1. Deine Heckenscheren Seite sieht echt gut aus. Dieses Jahr investierst du aber, oder?

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  2. Hallo Johannes,

    vielen Dank für Dein nettes Lob zu meiner Heckenscheren-Seite. Manchmal tut Schulterklopfen auch ganz gut.

    Ja, in diesem Jahr werde ich gewiss investieren und keine Subdomain, auch wenn sie kostenfrei und sehr ansprechend ist, nutzen. Ich bin gerade auf der Suche nach einem günstigen, aber auch leistungsfähigen Provider und werde mich Ende März (wenn ich in die Challenge aktiv einsteige) dann für einen entscheiden.
    Aber ich werde wohl weder auf ein kostenpflichtiges Plugin noch Theme zurückgreifen.

    Viele Grüße
    joergmichael

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  3. Hey, finde deine Vorgehensweise toll, dass du kein Cent ausgeben möchtest, um mit einer Nischenseite erfolgreich zu sein. Ich würde schon beim Hosting scheitern, da ich kein Freund von Blogspot-Seiten oder ähnlichem bin.
    Ich beschäftige mich auch gerade in einer Blogparade mit dem Thema 'kostenlose Plugins für Nischenseiten' in Vorbereitung auf die NSC 2016
    Vielleicht ist das ja interessant für dich und man liest sich vielleicht da!? ;)
    http://nischenmarkt-finden.de/blogparade-kostenlose-plugins-fuer-nischenseiten/

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  4. Hallo Ingolf,

    es ist sicherlich unvoreingenommen bestätigt, dass eine eigene Domain unzählige Vorteile hat.
    Angefangen von der Unabhängigkeit bis hin zum besseren Ranking bei Google und anderen Suchmaschinen.

    Deshalb werde ich bei der Nischenseitenchallenge 2016 auch mit einer eigenen Domain wieder dabei sein und es auf diesem Weg probieren.

    Dabei werde ich sicherlich auf meine Erfahrungen der letzten Challenge und meiner zweiten Nischenseite zurückgreifen können.
    Gerne werde ich daher auch meine Erfahrungen und ein paar hilfreiche Tipps hier weitergeben.

    Ich denke, dass gerade so eine Challenge die Möglichkeit bietet, viel von anderen zu lernen und auch Feedback zu bekommen.

    Viele Grüße und viel Erfolg bei deiner Nischenseitenchallenge-Teilnahme.
    joergmichael

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  5. Sehr interessant, es geht auch ohne einen Cent in die Hand zu nehmen :) Ich bin schon gespannt auf die diesjährige NSC16 und freue mich endlich einmal mitzumachen. Ich werde auch versuchen so wenig wie möglich auszugeben aber scheue auch nicht ein paar Euro zu investieren.

    Das Ziel ist ja auch der Verdienst von etwas Geld. Aber wichtiger ist das Lernen und Feedback untereinander. Ein ganz toller Mehrwert:)

    Ich wünsche Dir alles Gute für die Nischenseitenchallenge und ich werde dein Projekt verfolgen :)
    Sina

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